So nutzt du die Steuer-Seite
Kursly ist keine Steuerberatung. Angaben ohne Gewähr – im Zweifel Finanzamt, Arbeiterkammer bzw. Steuerberatung fragen.
Die Steuer-Seite ist dein Sammelheft für Studienkosten: du trägst übers Jahr ein, was anfällt, hängst den Beleg an und hast am Ende eine Aufstellung fürs Finanzamt. Sie füllt keine Steuererklärung aus und sagt dir nicht, was du zurückbekommst.
Schritte
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Einstellen: Land wählen (Österreich, Deutschland, Schweiz), in der Schweiz auch den Kanton. Dann je Land: in Österreich, ob dein Studium einen Berufsbezug hat; in Deutschland, ob es dein Erst- oder Zweitstudium ist und ob du „Mehr als 20 Std./Woche erwerbstätig?“ bist (mehr als 20 Stunden in der Woche); in der Schweiz, ob du die Sekundarstufe II abgeschlossen hast oder mindestens 20 bist und ob öffentliche Verkehrsmittel für dich unzumutbar sind. Unter „Abzug für “ trägst du ein, was dir jemand ersetzt oder bezahlt hat (Kostenersätze, Stipendien, Leistungen Dritter) — Kursly zieht es von der Summe ab.
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Orte und Strecken: Unter der Einstellung legst du im Abschnitt „Orte“ mit „Ort hinzufügen“ deine Orte an, je mit Kategorie: Hauptwohnsitz, Weitere Wohnung, Hochschule, Arbeit/Praktikum oder Sonstiges. „Zuhause“ und „Hochschule“ legt Kursly beim ersten Einstellen schon an. Im Abschnitt „Strecken“ hinterlegst du mit „Strecke hinzufügen“, wie weit zwei Orte auseinander liegen (einfache Strecke, von Hand) — eine Strecke gilt in beide Richtungen.
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Steuerjahr wählen. Alles, was du siehst, gilt für dieses Jahr.
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Einträge anlegen — je Kategorie (Fahrten, Arbeitsmittel, Fachliteratur, Studien- und Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Internet und Telefon, Reisekosten, Sonstiges) mit Datum, Betrag, Anteil fürs Studium und einer kurzen Beschreibung. Den Beleg hängst du als Foto oder PDF an.
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Arbeitsmittel (etwa ein Laptop) trägst du einmal mit Kaufpreis und Kaufdatum ein. Kursly rechnet je nach Land, ob er sofort zählt oder über mehrere Jahre verteilt wird — dann erscheint er in den Folgejahren von selbst wieder.
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Fahrtenbuch: Mit „Fahrt eintragen“ öffnest du den Dialog. Das Kästchen „Hin und zurück“ ist vorgegeben: eine Strecke, die hin und zurück zählt. Fährst du über mehrere Orte (etwa Zuhause → Hochschule → zweite Wohnung), entfernst du den Haken und fügst mit „Weitere Strecke hinzufügen“ Strecke für Strecke an. Je Strecke trägst du ein:
- Datum, Start und Ziel — Start und Ziel wählst du aus deinen Orten oder nennst mit „Anderer Ort …“ einen neuen.
- km — liegt die Strecke unter „Strecken“, setzt Kursly die Kilometer selbst ein („Aus deinen Strecken“). Sonst trägst du sie von Hand ein; mit „Strecke für später merken“ steht sie danach unter „Strecken“.
- Beginn und Ende (Uhrzeit), Zweck (etwa „Vorlesung Statistik“) und Verkehrsmittel — das braucht ein Fahrtenbuch.
- „Für das Studium“ oder „Privat“ — eine private Strecke zeigt Kursly ausgegraut als „privat – zählt nicht“; sie zählt nie. Eine Strecke von einer Wohnung zur anderen zählt ebenfalls nie.
Kursly trägt nichts von selbst ein — jede Fahrt legst du an, nie automatisch. In der Liste steht jede Fahrt mit ihrem Weg; mit „Strecken zeigen“ klappst du ihre Strecken auf, je mit Rechenweg, etwa „Wien → FH · 30 km × 0,50 Euro je km = 15,00 Euro“ oder „134 km einfach · 268 km hin und zurück × 0,50 Euro je km = 134,00 Euro“. Im Ausdruck und in der CSV-Datei steht je Strecke eine Zeile. Wie mehrere Strecken und Wohnungen in deinem Land zählen, steht im Artikel deines Landes unter „Fahrten“.
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Jahresübersicht: je Kategorie die erfasste Summe und was davon voraussichtlich absetzbar ist, jeweils mit der Regel und ihrer Quelle. Steht dort „Werte von , noch nicht bestätigt“, gibt es für dein Steuerjahr noch keinen geprüften Wert, und Kursly rechnet mit dem letzten bekannten.
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Export: eine Druckansicht, die du als PDF speicherst, eine CSV-Datei für die Tabellenkalkulation und alle Belege als ZIP.
Zu jeder Kategorie führt ein Verweis in den Artikel deines Landes: „Was kann ich im Studium absetzen?“ für Österreich, Deutschland oder die Schweiz.
Datenschutz
- Nur du siehst deine Steuer-Notizen und Belege — auch nicht der Owner deines Workspace und nicht der Betrieb von Kursly.
- Sie sind in deinem Datenexport im Profil enthalten.
- Löschst du dein Konto, werden sie mit gelöscht.
Was leicht schiefgeht
- „Voraussichtlich absetzbar“ ist keine Zusage. Ob und wie viel wirkt, entscheidet das Finanzamt bzw. das Steueramt.
- Falsches Land oder falsche Einstellung ändert die ganze Rechnung — prüf sie zuerst.
- Ein Beleg ohne Titel (etwa „diverse Bücher“) reicht in Österreich für Fachliteratur nicht.
- Falsche Kategorie eines Ortes: Ob eine Strecke zählt, hängt davon ab, ob Start oder Ziel eine Wohnung, die Hochschule oder die Arbeit ist — in Deutschland auch, welche Wohnung dein Hauptwohnsitz ist.
- Werte noch nicht bestätigt: Zu Jahresbeginn fehlen oft die neuen amtlichen Werte. Schau später noch einmal nach.